Literatur und Sprüche

Haben Sie ein Lieblingszitat, ein besonderes Lebensmotto oder einen Spruch, den Sie außergewöhnlich finden? Hinterlassen Sie uns doch auf dieser Seite einen Eintrag damit.

Nach einer redaktionellen Prüfung übernehmen wir Ihren Beitrag gerne in unsere Sammlung.

Neuer Eintrag

 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Aus Sicherheitsgründen speichern wir die IP-Adresse 23.20.245.192.
Es könnte sein, dass Ihr Eintrag erst sichtbar ist, nachdem wir ihn geprüft haben.
Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder Einträge nicht zu veröffentlichen.
haideggerabsolventenhaideggerabsolventen schrieb am 19. Januar 2017 um 14:15:
Spruch für Jänner:
Jede neue Herausforderung ist ein Tor zu neuen Erfahrungen.
- von Ernst Ferstl
Purgi SchwarzPurgi Schwarz schrieb am 29. März 2016 um 22:36:
Mir geht es manchmal so, ich gehe zu meinen Büchern, schlage eines auf - und siehe, was ich da lese, passt genau zu meiner Lebenssituation oder Stimmung. So auch bei der Ausbildung zur Kräuterpädagogin. Da fand ich das Büchlein "Geah nit vorbei!" Gedichte in steirischer Mundart von Grete Seidl. Dieses Gedicht, besonders die ersten Zeilen, geah nit vorbei, begleiten mich seither oft bei meinen Spaziergängen, links und rechts schauend, die wunderbaren Wildkräuter sehend, die da so rund umandum wachsen. Und ih moan, wer de Kräutln kennt, koann sie g`frein und hot dazu a wunderboare Hausapothekn.....

GEAH NIT VORBEI

Da lebst vor dih hin,
fuchzg Joahr und noh mehr
und kennst`s Halbe nit,
was so waxt und blüaht
um dih her.

Oa Brennessl kennst
und oan` Zwetschknbam zur Noat.
Aber was blüaht da
am Wegrand,
gelb, blau, weiß und roat?

Geahst allweil vorbei
und achtest nit drauf,
mitm Älterwern erscht
geahnt (iawat) oan` die Augn auf.

Erscht wann`s anfangt zwickn,
oanmal da, oanmal durt,
da fallt`s oan`ein,
gwisse Kräutla warnd guat.

Und waxn nebm deiner,
geah nit vorbei,
Ehrnpreis und Stiafmüatterla
blüahnt im Mai.

Brennessl haufnweis,
die scharfn und die taubm,
Löwnzahn, Schafgarbn und
Saupappala muaßt zsammklaubm.

Nimmt oa spere Huastn
dir in Atm und die Kraft,
mach dir vom Spitzwegerich
oan` süaßn Saft.

Krampfkraut waar für die Weiberleut,
Salbei und Quendl fürn Hals,
Kamilln und Johanniskraut
helfn überhaupt für alls.

Zinnkraut und Hirtntaschl,
Huflattich und Sauerklea
seind guat
gegn allerhand Weah.

Kalmus und Wirmat
teand in Magn einrenkn,
ih wurat nia firti,
tat ih alle Kräutla bedenkn -

Und erscht die Bleamla alle,
`s Gras, die vieln Pflanzn,
um de im Sunnschein
die Schmetterling tanzn,

wann im Wind
sie sih wiagn,
und die Baivögl,
drum umerfliagn,

geah nit achtlos vorbei,
nimm dir Zeit,
der Herrgott hat viel
kloane Wunder
(für dih) bereit.
Purgi SchwarzPurgi Schwarz schrieb am 11. März 2016 um 14:16:
"Das Höchste" (von Friedrich Schiller)

Suchst du das Höchste, das Größte?
Die Pflanze kann es dich lehren.
Was sie willenlos ist, sei du es wollend - das ist's.